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Gemeinde Schwerzenbach

Voranschlag 2021



1) Rückblick und Standortbestimmung
Die Gemeinde Schwerzenbach hatte zwischen 2010 und 2014 hintereinander relativ hohe Aufwandüberschüsse zu verkraften (rund 3.4 Mio Franken). Moderate Steuerfusserhöhungen in zwei Tranchen (2013: + 5% / 2015: + 2%) und ein positives Bevölkerungswachstum führten zwischen 2015 und 2019 zu erfreulichen Ertragsüberschüssen (rund 9.1 Mio Franken). Dadurch konnte sich das Eigenkapital erholen und erreichte per Jahresrechnung 2019 rund 19 Mio Franken. Gleichzeitig schlug der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 30. November 2018 erfolgreich eine Steuerfussreduktion von 3% vor. Trotz der daraus resultierenden Mindereinnahmen und keinem zugesprochenen Finanzausgleich des Kantons Zürich (da eigene Steuerkraft im Vergleich zum kantonalen Durchschnitt positiv), weist die Rechnung 2019 einen Ertragsüberschuss von 2'717'912 aus. Die sehr erfreulichen Resultate der letzten Jahre sind gesamthaft vor allem ungewöhnlich hohen Grundstückgewinnsteuern, höheren Erträgen aus den ordentlichen Steuern früherer Jahre, höheren aktiven Steuerausscheidungen, einmaligen Nach- und Strafsteuern sowie doch auch dem kantonalen Finanzausgleich zuzuschreiben.


2) Budget 2021 mit verkraftbarem Aufwandüberschuss
Das Jahr 2021 wurde ähnlich wie das Jahr 2020 transparent, auf der Aufwandsseite eher vorsichtig, auf der Ertragsseite wohl eher optimistisch, budgetiert (auch bedingt durch das Coronavirus). Der Gesamtaufwand wird sich gegenüber dem Vorjahr aller Anschein nach um rund 723'700 Franken und der Ertrag um rund 646'300 Franken erhöhen, was alles in allem zu einem Aufwandüberschuss von 207'300 Franken führen wird (im Vergleich zum Vorjahresbudget +77'400 Franken). Der Mehraufwand widerspiegelt sich vor allem in den Positionen der Öffentlichen Ordnung und Sicherheit, Sozialen Sicherheit (mehrheitlich COVID-19 geschuldet), Verkehr und in Mindererträgen aus der Volkswirtschaft. Der Minderaufwand lässt sich vor allem in den Funktionen der Allgemeinen Verwaltung und der Gesundheit feststellen. Die Steuererträge entwickeln sich vermutlich progressiv (+126'000 Franken). Die detaillierten Differenzbegründungen wollen Sie bitte auf den folgenden Seiten entnehmen.
Investitionen sind in der Höhe von 2.4 Mio Franken geplant (Feuerwehr: 80'000 Franken, Sport inkl. Schützenhaus 665'000 Franken, Gemeindestrassen 50'000 Franken, Umweltschutz und Raumordnung 1.5 Mio Franken).


3) Selbstfinanzierungsgrad und Finanzausgleich
Der Selbstfinanzierungsgrad erreicht mit einem vermuteten Wert von rund 11% eher einen ungenügenden Wert. Dies bedeutet, dass geplante Investitionen nicht vollständig eigenfinanziert werden können.
Vom Zürcher Finanzausgleich konnte in den Jahren 2018 / 2019 nicht und im 2020 nur wenig profitiert werden, da unsere Steuerkraft höher lag als das reduzierte Kantonsmittel. Unsere Steuerkraft entwickelt sich nun leider wieder etwas abwärts, weshalb für die Politische Gemeinde mit einem kleinen Finanzausgleich von 102'100 Franken gerechnet werden darf.
 

 
Voranschlag_2021.pdf (1895.6 kB)

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