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Budget 2011 (Stand 31.12.2010) Allgemeine Finanzlage Auf dem Arbeitsmarkt zeichnen sich bereits wieder ein paar Silberstreifen am Horizont ab. Dies ist ein Indiz, dass sich die Wirtschaftslage allmählich wie-der erholt. Gemäss Berichten des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), kann mit einer langsam fortschreitenden Erholung der Schweizer Wirtschaft gerechnet werden. Trotz der derzeit starken Indikatoren ist allerdings davon auszugehen, dass die Exportaussichten allmählich durch die Krise im Euro-raum etwas belastet werden. Demgegenüber zeigen viele Konjunkturindika-toren für die Binnenwirtschaft (wie z.B. die Konsumentenstimmung) nach wie vor ein positives Bild. Die Inlandnachfrage wird die schwächeren Impulse vom Export jedoch nicht kompensieren können. Die Bauwirtschaft und kon-sumnahen Bereiche haben in der letzten Zeit eine positive Entwicklung ver-zeichnet und die Konjunktur auch während der Rezession erheblich gestützt. Eine weitere Beschleunigung erscheint unwahrscheinlich. Vor allem die Bau-investitionen dürften ihr derzeit hohes Expansionstempo im kommenden Jahr (auch angesichts vermehrter Kapazitätsengpässe) kaum mehr beibehalten können. Der einfache Steuerertrag 2009 der Gemeinden im Kanton Zürich (ohne Stadt Zürich) hat sich seit dem Jahr 2004 stetig erhöht. Der Anteil der Juristi-schen Personen am Gesamtertrag 2009 nahm im Vergleich zum Vorjahr von 11.0% auf 10.7% ab. Diese Reduktion ist durch die schlechte Konjunkturla-ge begründet. Insgesamt wiesen im Jahr 2009 12 Gemeinden (Vorjahr 13 Gemeinden) einen Anteil der Juristischen Personen am Gesamtsteuerertrag von 20% oder mehr aus. Für die Schätzung der Steuererträge 2011 wird von einer Teuerung von 0.7% (Vorjahr 0.8%) und einem realen Wachstum des Bruttoinlandproduk-tes (BIP) von 1.6% (Jahr 2010: 1.8%) ausgegangen. (Quellen: Orientierung des Gemeindeamtes, Juni 2010 / Prognosenszenario des SECO, Juni 2010). Schwerzenbach: aktuelle Finanzlage Die Finanzlage der Gemeinde Schwerzenbach zeigt sich dank der sehr guten Ertragslage des Jahres 2009 erfreulich. Allerdings ist dieses Ergebnis mit Vorsicht zu geniessen, da dieses vorwiegend durch ausserordentliche Grundstückgewinnsteuererträgen realisiert werden konnte und demnach keine nachhaltige Steuerentwicklung symbolisiert. Auf Grund einer Hochrechnung der bedeutendsten Posten für das Jahr 2010 wird ein Defizit von rund 450'000 Franken erwartet. Jahresrechnung 2010 (Stand 01.04.2011) Einleitung Trotz der bislang noch lebhaften Wachstumsdynamik der Schweizer Wirtschaft verdichten sich die Anzeichen einer Verschlechterung der Exportentwicklung und einer damit verbundenen Konjunkturabkühlung im nächsten Jahr. Dank einer anhaltend robusten Konjunktur im Inland dürfte die Abschwächung aber relativ mild verlaufen. Die Expertengruppe des Bundes prognostiziert eine Verlangsamung des BIP-Wachstums von 2,7% 2010 auf 1,5% 2011. Unter der Voraussetzung einer allmählichen Verbesserung der aussenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürfte das Wachstum 2012 langsam wieder an Schwung gewinnen (+1,9%). Die wenig gefestigte weltwirtschaftliche Situation, die weiterhin angespannte Lage an den Finanzmärkten und die ungelöste Verschuldungsproblematik vieler Industrieländer bergen indes erhebliche Risiken für die Konjunkturentwicklung 2011 und 2012. Quelle: SECO, Medienmitteilung vom 14.12.2010 Schwerzenbach: aktuelle Finanzlage Die Rechnung zeigt einmal mehr ein deutlich besseres Bild als budgetiert. Der Aufwandüberschuss gemäss Budget von Fr. 531’300 hat sich in einen Ertragsüberschuss von rund Fr. 144'000 verwandelt. Zum Zeitpunkt der Budgetierung für das Jahr 2010 gingen Experten von einem BIP-Wachstum von rund 0.6% aus. Effektiv lag das Wachstum gemäss SECO bei 2,7%. Dieser Umstand führte dazu, dass die Steuererträge zu pessimistisch eingeschätzt wurden. Dadurch ist die hohe Budgetabweichung bei den Steuererträgen erklärbar. Dieser Umstand schlägt sich in sehr vielen öffentlichen Haushalten nieder. Weitere detaillierte Angaben zu den Ergebnissen sowie Erläuterungen über die Abweichungen innerhalb der Funktionen finden Sie auf den nachfolgen-den Seiten. Schwerzenbach: Ausblick Die aktuelle finanzielle Situation der Gemeinde Schwerzenbach ist sehr er-freulich. Im Jahr 2011 wird mit höheren Aufwendungen gerechnet. Insbesondere die neue Pflegefinanzierung, welche seit dem 1. Januar 2011 in Kraft ist, wird ein Mehraufwand darstellen. Der Steuerertrag für das Rechnungsjahr 2011 wurde in etwa auf dem Niveau des Jahres 2010 budgetiert. Rechnungsabschlüsse resp. Budgets der einzelnen Güter präsentieren sich folgendermassen:
| Politische Gemeinde Schwerzenbach |
| Jahr |
Aufwand |
Ertrag |
Ergebnis |
| 1998 |
9'100'061 |
11'611'859 |
+2'511'798 |
| 1999 |
10'670'830 |
10'491'718 |
-179'112 |
| 2000 |
10'259'359 |
10'540'816 |
+281'457 |
| 2001 |
11'289'011 |
9'680'708 |
-1'608'303 |
| 2002 |
11'362'782 |
11'152'296 |
-210'486 |
| 2003 |
10'287'946 |
10'915'262 |
+627'316 |
| 2004 |
11'038'000 |
11'887'000 |
+849'000 |
| 2005 |
12'086'000 |
12'267'000 |
+181'000 |
| 2006 |
13'772'000 |
14'308'000 |
+536'000 |
| 2007 |
12'897'000 |
12'819'000 |
-78'000 |
| 2008 |
13'898'000 |
14'044'000 |
+146'000 |
| 2009 |
14'178'600 |
16'104'600 |
+1'926'000 |
| 2010 |
13'835'400 |
13'979'700 |
+144'300 |
| 2011 |
13'933'500 |
12'809'200 |
-1'124'300 |
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| Primarschulgemeinde Schwerzenbach |
| Jahr |
Aufwand |
Ertrag |
Ergebnis |
| 1998 |
4'963'307 |
5'033'017 |
+69'710 |
| 1999 |
5'083'787 |
5'875'557 |
+791'770 |
| 2000 |
5'603'756 |
6'748'168 |
+1'144'412 |
| 2001 |
6'771'108 |
5'503'020 |
-1'268'088 |
| 2002 |
6'842'429 |
6'376'230 |
-466'199 |
| 2003 |
6'249'705 |
7'112'902 |
+863'197 |
| 2004 |
6'152'000 |
7'157'000 |
+1'005'000 |
| 2005 |
6'493'000 |
7'622'000 |
+1'129'000 |
| 2006 |
6'690'000 |
6'967'000 |
+277'000 |
| 2007 |
6'840'000 |
6'894'000 |
+54'000 |
| 2008 |
7'048'000 |
6'713'000 |
-335'000 |
| 2009 |
6'886'900 |
6'489'600 |
-397'300 |
| 2010 |
6'852'900 |
6'949'800 |
+96'900 |
| 2011 |
6'816'700 |
6'529'500 |
-287'200 |
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| Evang.-Reformierte Kirche Schwerzenbach |
| Jahr |
Aufwand |
Ertrag |
Ergebnis |
| 1998 |
471'633 |
454'951 |
-16'682 |
| 1999 |
418'489 |
501'025 |
+82'536 |
| 2000 |
418'730 |
476'712 |
+57'982 |
| 2001 |
571'335 |
417'885 |
-153'450 |
| 2002 |
530'948 |
460'791 |
-70'157 |
| 2003 |
486'680 |
568'376 |
+81'696 |
| 2004 |
530'000 |
607'000 |
+77'000 |
| 2005 |
562'000 |
607'000 |
+45'000 |
| 2006 |
620'000 |
586'000 |
-34'000 |
| 2007 |
584'000 |
589'000 |
+5'000 |
| 2008 |
555'000 |
583'000 |
+28'000 |
| 2009 |
520'500 |
583'700 |
+63'200 |
| 2010 |
574'900 |
672'400 |
+97'500 |
| 2011 |
606'900 |
586'600 |
-20'300 |
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| Zahlen in Kursiv betreffen das Budget, die anderen die Rechnung. |
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